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Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?

Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen.

In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können. Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen. In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können.

Die Behandlung erfolgt in folgenden Schritten.
Nachdem die kariöse Substanz oder eine alte Füllung entfernt wurde, wird zunächst die Oberfläche des Lochs etwas aufgeraut. Ein spezielles Haftmittel wird aufgetragen, welches eine feste Verbindung zwischen dem natürlichen Zahn und der Kunststoff-Füllung herstellt. Das Komposit wird in der Mehrschichttechnik aufgetragen. Das heißt, es werden mehrere dünne Schichten des weichen Materials in den Zahn eingebracht und jede Einzelne wird mit UV-Licht gehärtet. Anschließend muss die Füllung poliert werden, um eine glatte Oberfläche zu schaffen.

Eine Komposite-Füllung kann leider nicht immer zum Einsatz kommen. Sie benötigt viel gesunde Zahnsubstanz, um zu haften. Sehr große Löcher lassen sich somit nicht mit dieser Art von Füllung behandeln. Aufgrund ihrer Ästhetik sind Kunststoff-Füllungen sehr beliebt. Sie werden der natürlichen Zahnfarbe angeglichen und sind somit im Mund kaum sichtbar.

Des Weiteren stellen Komposite eine gute Alternative bei Patienten mit Metall-Allergien dar. Es muss nur wenig gesunde Zahnsubstanz entfernt werden, somit bleibt so viel wie möglich vom natürlichen Zahn erhalten.

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